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Mittwoch, 04. Januar 2012

Moses Projekt rettet Leben

Maria Eichhorn, Vorsitzende von DONUM VITAE in Bayern e. V., weist auf Angebot für verzweifelte Mütter hin

München/Regensburg. „In Bayern muss kein neugeborenes Kind ausgesetzt werden, wenn die Mutter sich in einer für sie ausweglos scheinenden Situation befindet“, erklärt Maria Eichhorn, Landesvorsitzende von DONUM VITAE in Bayern e. V.
Eichhorn bezieht sich auf die am 3. Januar vom Hilfswerk Terre des hommes verbreitete Zahl tot aufgefundener Neugeborener in der Bundesrepublik.
16 Neugeborene hätten im vergangenen Jahr nur noch tot auf gefunden werden können, so Terre des hommes.


„Das MOSES-Projekt hilft Müttern, die ihr Kind aufgrund ihrer Lebenssituation anonym zur Welt bringen wollen. Die Geburt erfolgt in einer Klinik, so dass das Leben und die Gesundheit von Mutter und Kind gleichermaßen geschützt sind“, betont Maria Eichhorn. Das MOSES-Projekt, das unter der Nummer 0 8 0 0   0 0 6 6 7 3 7 sowie auf der Homepage www.moses-projekt.de erreichbar ist, hat seit seiner Gründung im Jahr 2001 bereits mehr als 50 Frauen bei anonymen Geburten begleitet. „Diese Frauen hätten sonst womöglich ihr Kind allein zur Welt gebracht und dabei sich und das Neugeborene gefährdet“, berichtet Eichhorn. Die frühere CSU-Bundestagsabgeordnete fordert dringend Rechtsicherheit für anonyme Geburten in Deutschland. Angesichts der Zahlen von Terre de hommes muss der Deutsche Bundestag endlich zu einer gesetzlichen Regelung kommen.

Pressemitteilung im PDF-Format